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Bahnbrechendes Urteil für Hundetrainer in Niedersachen


Am 22.11.2018 hat das Lüneburger Verwaltungsgericht ein höchst erfreuliches Urteil (Az. 6 A 705/17) gefällt: Besitzer der Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 8f TierSchG müssen in Niedersachsen ohne weitere Nachweise berechtigt werden, Sachkundeprüfungen nach § 3 NHundG durchzuführen. Ein Bestehen auf die Vorlage eines Nachweises einer Zertifizierung durch die Tierärztekammer oder die Industrie- und Handelskammer sei nicht zulässig, da mathematisch-logisch unhaltbar. Ein Überhang an erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten im Rahmen des § 3 Abs. 3 Satz 2 NHundG läge im Verhältnis zu § 11 Abs. 2 Nr. 1 TierSchG a.F. weder in fachlicher noch in prüfungsspezifischer Hinsicht vor, stellte das Gericht klar.

Die Klägerin gegen diese bisherige Vergabepraxis wurde von ProHunde (Hajo Czirski) während des Antragsverfahrens unterstützt und bei ihrer Klage begleitet. ProHunde freut sich, ein weiteres Mal erfolgreich für Klarheit und mehr rechtliche Gerechtigkeit eingetreten zu sein.

Anlässlich dieses Urteils führten wir ein Interview mit der glücklichen Klägerin Angela Knocks-Münchberg.